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[Rezension] Das Dorf der Lügen von Barbara Wendelken

"Das Dorf der Lügen" von Barbara Wendelken beginnt mit einem Prolog in dem zwei Personen, die nicht namentlich benannt werden, ein Kaninchen erschießen. Es wird schnell klar, dass eine dieser Personen der später erschossene Rouven Kramer sein muss, um wen es sich bei der zweiten Person handelt bleibt lange ungewiss. Barbara Wendelken gelingt es den Leser über weite Teile des Buches in die Irre zu führen und legt damit die Spannungsgrundlage in diesem Krimi. Die handelnden Charaktere finde ich gut und authentisch ausgearbeitet, man leidet mit den Personen mit und kann deren Schmerz, Trauer und Einsamkeit sehr gut nachvollziehen.

Eigentlich hatte ich das Buch wegen des Covers und Titels gekauft, beides hatte mich sehr angesprochen und neugierig gemacht. Der angenehme und spannende Schreibstil hat mich von der ersten bis zur letzen Seite überzeugt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung, Charaktere und der Spannungsbogen sind stimmig. Ich freue mich schon auf "Die Stille Braut", den zweiten Martinsfehn-Krimi, der ab September erhältlich bei Piper erhältlich sein wird.

Fazit: 5 von 5 Sternen

Details zum Taschenbuch:
Titel: Das Dorf der Lügen; Autor: Barbara Wendelken; Serie: Martinsfehn #1; Verlag: Piper; ISBN: 978-3-492-30473-3; Seitenanzahl: 432; Erstveröffentlichung: Juli 2014; Preis: 10,99 €
Inhalt: Ein Alptraum für Polizeikommissarin Viktoria Engel: Sie erschießt im Dienst einen Unschuldigen, den 16-jährigen Rouven Kramer. In ihrer Not inszeniert sie die Tat, als hätte sie aus Notwehr gehandelt, doch die Dorfbewohner hegen Zweifel. Als kurze Zeit später eine weitere Leiche auftaucht, bizarr inszeniert wie Rouvens Tod, bricht eine Welle von Misstrauen über das Dorf herein, bis sich niemand mehr vor dem anderen sicher fühlt … (Quelle: Piper)

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