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[Rezension] Eine Prise Liebe von Kristen Proby

"Eine Prise Liebe" von Kristen Proby ist der zweite Band der Fusion-Reihe, die in Portland, Oregon spielt. In der Reihe stehen vier Freundinnen im Mittelpunkt, die zusammen das Seduction, ein ziemlich angesagtes Restaurant in Portland, leiten.

Das Buch ist mir durch das schöne Cover aufgefallen. Die Covergestaltung finde ich einfach toll. Sie passt zum Setting und hat mich gleich in die richtige Stimmung für diesen Liebesroman versetzt.
Cami ist eine liebenswerte Person, die schon seit ihrer Jugend in Landon verliebt ist. Nachdem Landon den Dienst bei der Navy quittiert hat und wieder nach Portland zurückgekommen ist, hilft Landon den Freundinnen bei der Umgestaltung des Seduction, wodurch Cami und Landon auch privat wieder näherkommen.

Landon versucht sich zu Beginn der Handlung noch gegen seine Gefühle für Cami zu wehren, allerdings scheitert er damit hoffnungslos, wodurch eine fast konfliktlose Liebesgeschichte entsteht, die über weite Teile des Buches seicht dahinplätschert und Tiefgang vermissen lässt. Letztendlich ergibt sich nach 85 % des Buches dann doch noch ein Konflikt, der aber innerhalb von nur wenigen Absätzen wieder gelöst wurde. Ich hatte mir etwas mehr Spannung versprochen, denn schließlich stellt Landons Vorgeschichte mit dem unfreiwilligen Navy-Austritt einen guten Ausgangspunkt für einen Konflikt dar.

Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive abwechseln aus der Sicht von Cami und Landon erzählt. Das hat mich stellenweise verwirrt, denn ich tue mich schwer damit, die geschilderten Emotionen den rihctigen Protagonisten zuzuordnen. Der Schreibstil hat mir allerdings sehr gut gefallen. Er war flüssig und stellenweise sehr lustig.

Ich wusste nicht, dass es der zweite Band einer Reihe ist, sonst hätte ich den ersten Band natürlich vorher gelesen, aber mir ist das zunächst auch überhaupt nicht aufgefallen. Ich bin mit den Figuren aber nie richtig warm geworden. Woran das lag vermochte ich zunächst nicht sagen, aber ab der Hälfte des Buches ist mir aufgefallen, das ich zwar die Protagonistin Cami und ihren Love Interest Landon ganz gut kennengelernt habe, aber die anderen Figuren nur sehr unzureichend beschrieben werden und hier einfach Details fehlen. Vielleicht wurden die vier Freundinnen im ersten Teil ausführlicher charakterisiert, sodass es sich die Autorin gespart hat, die Informationen alle zu wiederholen. Darüber kann ich allerdings nur spekulieren. Letztendlich haben mir einfach Details und Nebenhandlung gefehlt und der Roman ist recht einseitig und stellenweise langweilig. So habe ich nach dem Auslesen von "Eine Prise Liebe" nicht das Bedürftins zum Folgeband zu greifen.

Fazit:
Der Liebesroman "Eine Prise Liebe" von Kristen Proby konnte mich nicht wirklich fesseln. Ich habe Details zu den Nebendarstellern vermisst, die die Geschichte erst so richtig lebendig gemacht hätten. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

Details zum Buch:
Titel: Eine Prise Liebe; Serie: Fusion #2; Autorin: Kristen Proby; Genre: Liebesroman; Verlag: Mira Taschenbuch; ISBN: 978-3-95576-680-1; Seitenzahl: 304; Erstveröffentlichung: Juli 2017; Preis: 7,99 € (Ebook), 9,99 € (Taschenbuch)
Inhalt: Das Restaurant Seduction ist Camis Ein und Alles. Gemeinsam mit ihren vier Freundinnen hat sie es zu einem Hotspot gemacht. Ihre ganze Leidenschaft steckt sie ins Seduction - bis ihre erste große Liebe nach Portland zurückkehrt. Seit Cami denken kann, ist sie in Landon verliebt. Als er nach seinem Highschool-Abschluss als Navy-Pilot ins Ausland ging, blieb sie mit gebrochenem Herzen zurück. Nun ist sie fest entschlossen, ihm auf keinem Fall ein zweites Mal zu verfallen. Doch Landon mit seinen starken Armen und seinem sanften Blick macht es ihr schwer zu widerstehen …  (Quelle: Harper Collins)

Ich bedanke mich bei Harper Collins und bei Netgalley für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

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