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[Rezension] Die Abenteuer des Apollo #1: Das verborgene Orakel von Rick Riordan

"Das verborgene Orakel" ist der erste Teil von Rick Riordans neuer Fantasy-Reihe, in der Rick Riordan die Abenteuer des Apollo erzählt. Wie nicht anders zu erwarten, spielt auch diese Reihe im Percy Jackson-Universum und knüpft direkt an die Geschehnisse des letzten Bandes von "Helden des Olymp " an.Apollo wird von Zeus aus dem Olymp verbannt und als Sterblicher auf die Erde geschickt. Im Körper von Lester Papadopoulos landet er in einer Mülltonne mitten in Manhattan. Für den selbstverliebten und überheblichen Ex-Gott eine Katastrophe, denn sein sterblicher Alter-Ego leidet unter Akne und Speckröllchen.

Er lernt die Halbgöttin Meg McCaffrey kennen und schlägt sich mit ihr und Percy Jackson (ja, er darf auch in dieser Reihe nicht fehlen!) nach Camp Half Blood durch. Aus der Ich-Perspektive jammert Apollo, der bekannt ist als der Gott der Poesie, viel über die Sterblichkeit im allgemeinen und seine aktuelle Situation im besonderen. Seine Sprache ist dabei sehr einfach und er verwendet kurze Sätze. Da hätte ich mir doch etwas mehr erhofft von einem Gott der Poesie.

Jedes einzelne Kapitel beginnt mit einem Vierzeiler - ich nehme mal an es soll im Original ein Haiku sein - der zur aktuellen Situation passt und mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat. Der Text ist sehr humorvoll und detailreich geschrieben und ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Die ganze Handlung ist in sich stimmig, hat unerwartete Wendepunkte, Antagonisten und Monster und eine enorme Spannung, die sich bis zur finalen Schlacht, immer weiter aufbaut. Sie enthält auch viele Crossover und Andeutungen bezüglich bekannter Figuren (z.B. Annabeth), sodass es sich empfiehlt, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, um sich auf keinen Fall zu spoilern.

Besonders beeindrucken mich immer wieder die vielen Kleinigkeiten, die Rick Riordon immer wieder in die Geschichte einbaut. Die Erklärung, warum der Sonnenwagen jeden Tag noch fährt, wenn doch der Gott der Sonne (ja, das ist auch Apollo), in der Zwischenzeit als Sterblicher auf der Erde verweilt. Das gibt der fiktiven Welt die nötige Tiefe um glaubhaft zu sein.

Fazit:
"Das verborgene Orakel" ist ein Must Read für alle Rick Riordan Fans! Das verdient 5 von 5 Sternen.

Details zum Buch:
Titel: Das verborgene Orakel; Autor: Rick Riordan; Reihe: Die Abenteuer des Apollo; Genre: Fatasy/Jugendbuch; Verlag: Carlsen; ISBN: 978-3-551-55688-2; Seitenzahl: 400; Erstveröffentlichung: August 2017; Preis: 17,99 €
Inhalt: Der Gott Apollo stürzt vom Himmel direkt in ein paar Mülltonnen – er ist bei Zeus in Ungnade gefallen und wurde zur Strafe seiner Unsterblichkeit beraubt! Prompt wird er auch noch überfallen, doch zum Glück springt ihm Meg zur Seite – frech, kampflustig, höchstens zwölf und zweifelsfrei eine Halbgöttin. Zusammen machen sie sich auf nach Camp Half-Blood, doch dort lauern weitere Gefahren. Und noch dazu funktioniert das Orakel von Delphi nicht mehr, denn es ist immer noch von Apollos altem Feind Python besetzt... (Quelle: Carlsen Verlag)

Dieses Buch wurde von Carlsen und Vorablesen als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen herzlichen Dank!

Ein Gedanke zu „[Rezension] Die Abenteuer des Apollo #1: Das verborgene Orakel von Rick Riordan

  1. Marysol Fuega

    Ahoy Leni,

    haaaaach, wie schön, zurück ins Camp Halblood *-* Das war wie ein großes Familientreffen - zumal ich ja ein Riesenfan von #Solangelo bin und mein liebster Charakter ist zurück. Jaaaaaaa!!!

    Riordan hat´s einfach drauf. Humor, Action, Spannung... und ich habe ja große Hoffnungen, dass am Ende der Reihe (oder in einer weiteren?) alle seiner Charaktere aufeinandertreffen. Kanes, Griechen und Römer, sowie Magnus´ Freunde... wie genial wäre das denn?!

    Ich lass´ dann mal frech meinen Link und liebe Grüße zum Wochenstart da, Mary <3
    http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2017/09/die-abenteuer-des-apollo-das-verborgene-orakel.html

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