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Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch durch das wunderschöne Cover. Die hellen, leuchtenden Farben haben mich so an den Frühling erinnert, dass ich das Buch unbedingt haben musste, ohne überhaupt den Inhalt zu kennen. Allerdings steht das schöne Cover in Kontrast zum Inhalt des Buchs.

Verstörend detailliert beschreibt die Schriftstellerin Kristin Harmel die Katastrophe, die über Kate hereinbricht und den langen Weg den sie beschreiten musste um sich zurück ins Leben zu kämpfen. Das Buch beginnt im Jahr 2001 und es wird äußerst bedrückend beschrieben, wie Kate die Terroranschläge vom 11. September erlebt hat. Die letzten Gespräche zwischen Kate und Patrick werden rekapituliert, das letzten Mal als Kate ihren Mann gesehen hat wird beschrieben. Danach gibt es einen Zeitsprung ins Jahr 2014, in dem auch der Rest des Romans spielt. Sofort stellte sich bei mir die Frage, was Kate wohl in den 13 Jahren erlebt haben muss, doch diese Frage wird immer wieder durch kleine Rückblenden zu Geschehnissen und Erfahrungen, die sie gemacht hat, aufgegriffen. Dadurch lernt man Kate ganz gut kennen und kann ihre Beweggründe und Handlungen im Jahr 2014 sehr gut nachvollziehen.

...weiterlesen "[Rezension] Über uns der Himmel von Kristin Harmel"

Ich war sehr gespannt auf den ersten Teil der "Holly"-Reihe, denn sie wurde als das "Must-have" des Jahres angekündigt. Es wird in der ersten Staffel 6 Büchlein geben, die monatlich (mit Beginn im Februar) erscheinen. Mit kanpp 150 Seiten liest sich das Buch auch recht schnell weg. Anspruchsvoll ist die Lektüre allerdings nicht, habe ich aber auch nicht erwartet.

Der Einstieg in die Serie macht ein Personenregister, in dem in aller Kürze (mit ein bis zwei Sätzen pro Charakter) die wichtigsten Protagonisten vorgestellt werden. Meiner Meinung nach hätten die Protas auch durchaus ausführlicher vorgestellt werden können, damit man sich ein besseren ersten Eindruck hätte verschaffen können.

...weiterlesen "[Rezension] Holly #1 – Die verschwundene Chefredakteurin von Anne Friedrich"

Der erste Eindruck des Covers hatte mich ja schon überzeugt und von dem Titel habe ich mir eine rassante Liebesgeschichte erwartet. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Zunächst hatte ich allerdings etwas Probleme, in die Story hineinzufinden. Durch Zeitmangel konnte ich immer nur wenige Seiten lesen und durch die schnelle Handlung konnte ich dieser zunächst nur schwer folgen. Also habe ich das Buch zunächst wieder auf die Seite gelegt. Und ich hatte so meine Zweifel, ob die Autorin es schaffen würde, mich wirklich zu erreichen.

...weiterlesen "[Rezension] Verliebt noch mal von Kristina Günak"

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Ich finde die Story als Auftakt für eine ganze Serie eher schwach. Die Protagonisten Heath und Hayden wirken auf mich langweilig und leben in ihrer eigenen heilen Welt, in der es scheinbar nur Probleme gibt, indem die beiden diese selbst erschaffen. Lediglich Heath Geschwister als Nebendarsteller geben der Handlung eine gewisse Substanz, denn im Vergleich zu den zwei Hauptdarstellern haben die übrigen Fitzpatrick-Familienmitglieder Ecken und Kanten und machen den Charme der Geschichte aus. Poppy J. Andersons Schreibstil ist wie immer sehr erfrischend und trotz der seichten Handlung konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Für die folgenden Titel der Serie würde ich mir aber mehr Tiefgang wünschen und reale, greifbare Probleme, die die Protagonisten lösen müssen.

...weiterlesen "[Kurz-Rezension] Brandheiße Küsse von Poppy J. Anderson"

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Der Roman ist in Ich-Form geschrieben. Allerdings wechselt die Erzählperspektive zwischen Holly und Alex immer hin und her. Das hat mir das Lesen, gerade in den ersten Kapiteln ein bisschen erschwert.Außerdem wird im Buch immer wieder zwischen 1998 und 2010 hin und her gesprungen. So wird beispielsweise im Prolog eine Szene aus dem Jahr 2010 erzählt, während das erste Kapitel im Jahr 1998 spielte. Solche Rückblenden sind über das ganze Buch verteilt. Mir haben diese Sprünge zwischen den "Erwachsenen-" und "Teenagerversionen" von Holly und Alex besonders gut gefallen, denn dadurch sind mir die Beweggründe ihrer Handlungen in der Gegenwart klar geworden und warum und wie sich die Protagonisten weiterentwickelt haben.

Die zwei Hauptcharaktere Alex und Holly finde ich beide echt toll. Alex ist als Lehrer sehr rational und neigt dazu, Dinge überzuanalysieren. Holly arbeitet als Sekretärin und ist ein absolutes Organisationstalent. Allerdings wirkte sie zu Beginn der Handlung recht kühl, aber im Laufe der Handlung konnte ich diese Meinung über sie doch wieder revidieren. Beide scheinen sehr unkompliziert Persönlichkeiten zu sein und sie wirken auch mich vollkommen authentisch.

...weiterlesen "[Rezension] Das Beste, das mir nie passiert ist von Jimmy Rice & Laura Tait"

Der Titel hatte es mir ja sofort angetan. Er ist ungewöhnlich und eigentlich konnte ich mir keine wirkliche Handlung vorstellen, die zu dem Titel passen würde. Allerdings habe ich doch eine witzige und skurrile Handlung erwartet.

Der Einstieg ins Buch ist auch super gelungen: Die ersten anderthalb Seiten wird beschrieben, wie ein Junge, Kos, ein Tontagebuch führt. Das hat bei mir sofort die Neugier geweckt, denn wenn jemand ein so ungewöhnliches Tagebuch führt, dann muss er unweigerlich etwas spannendes zu erzählen haben. Auf den darauf folgenden Seiten wird Kos Familie eingeführt: Der Vater, der ein kleines Hotel am Meer leitet und der seine Frau verloren hat. Dann gibt es auch noch drei schrullige Schwestern, Pel (9), Briek (15) und Libbie (19), die Kos (13) nicht wirklich versteht und die ihm auf die Nerven gehen. Das Schicksal meint es allerdings nicht gut mit Kos, denn der Vater bekommt einen Herzinfarkt und muss ins Krankenhaus. Damit übernimmt Kos die Rolle des Mannes im Haus und versucht den Hotelbetrieb aufrecht zu halten. Dies gelingt mal mehr, mal weniger gut, aber immer mit sehr viel Kreativität und Tatendrang.

...weiterlesen "[Rezension] Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling von Sjoerd Kuyper"

Ich war sofort von dem Cover angetan: Die tollen Farben und die bunten Häuschen haben auf mich einfach eine magische Wirkung. Das war der eigentliche Grund warum ich dieses Buch unbedingt haben wollte, denn von Mitch Albom hatte ich bis dato noch nie etwas gehört oder in der Buchhandlung auch nur wahrgenommen (was ich zu meiner Schande gestehen muss). Aber es wird sicherlich nicht das letzte Buch sein, dass ich von dem Autor lesen werde! Die Sprache ist super und das Verhältnis zwischen Handlung/Dialogen und Beschreibungen finde ich mehr als gut gelungen.

Ich war auch unmittelbar mit Beginn der Story gefangen in der Kleinstadtidylle von Coldwater, Michigan. Schon auf der ersten Seite, als vom Autor das Klingeln des Telefons beschrieben wurde, der Anrufbeantworter den eingehenden Anruf annahm und eine Verstorbene am anderen Ende der Leitung war, wollte ich unbedingt wissen, was es mit diesen ominösen Anrufen auf sich hat. Die ganze Zeit hat mich die Frage beschäftigt, ob es sich hier um eine perfide Marketingmethode handelte, um die Kleinstadt bekannter zu machen oder ob hier wirklich übernatürliche Kräfte am Werk sind? Diese zentrale Frage hat für mich die Spannung des Buches ausgemacht, obwohl mich das ein oder andere Schicksal der Protagonisten auch sehr bewegt hat. Als Naturwissenschaftler kann ich eigentlich überhaupt nicht nachvollziehen, wie man an das Jenseits und ein Leben nach dem Tod glauben kann, deswegen fand ich auch Sully Herangehensweise an diese seltsamen Anrufe sehr pragmatisch und konnte nachvollziehen, warum er misstrauisch ist und diese Sache mit logischem Verstand erklären möchte. Und das, obwohl er und sein kleiner Sohn auch einen tragischen Verlust erlitten hatten.

...weiterlesen "[Rezension] Das Wunder von Coldwater von Mitch Albom"