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Das ist ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Kerstin Gier hat so einen tollen Schreibstil, sodass ich das Buch angefangen habe und nicht mehr aus der Hand legen konnte, bis es ausgelesen war. Besonders witzig finde ich, wie immer in Kerstin Gier's Romanen, die Namen der Protagonisten, z.B. Herr Schimmel Kotzbrocken (der aber eigentlich Schimmler-Kollenbrocke heißt). Auch die Charaktereigenschaften der Personen sind ganz gut herausgearbeitet.

Auch die Handlung ist sehr witzig: Judith, Dauerstudentin, trennt sich von ihrem Freund und ist nun nach jahrelanger Beziehung wieder als Single unterwegs. Sie trifft sich mit anderen Männnern, die mehr oder weniger große Macken haben. Doch keiner scheint für Judith der Richtige zu sein. Bei der Suche nach "Mr. Right" stehen ihr ihre Geschwister und Freundinnen mit Rat und Tat zur Seite. Und auch die Beziehungen dieser Menschen werden im Buch analysiert. Der Leser bekommt somit einen, wenn auch meist sehr ironisch verpackten Einblick in Beziehungen zwischen Frauen und Männern im Allgemeinen und zwischen Judith und ihrem Ex-Freund Holger im Speziellen.

...weiterlesen "[Rezension] Männer und andere Katastrophen von Kerstin Gier"

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Was soll ich zu diesem Buch nur sagen, ohne das es zu negativ klingt, denn das war es auf keinen Fall. Es ist vielmehr an den viel zu hohen Erwartungen gescheitert, die ich an dieses Werk hatte. Nach "Die Känguru-Chroniken" und dem "Känguru-Manifest" hatte ich mich riesig auf den Abschluss der Trilogie gefreut. An Handlung war meiner Meinung nach zwar genug vorhanden, allerdings fand ich diese sehr schwach und oberflächlich dargestellt.

Es sollte alles auf einen Showdown zwischen dem Känguru und dem Pinguin hinauslaufen, schließlich sind das Känguru und sein "Knecht" Marc-Uwe dem Pinguin um die ganze Welt hinterhergereist. Alles sollte dann auf ein fulminantes Finale hinauslaufen, das allerdings recht ideenlos umgesetzt wurde.

...weiterlesen "[Rezension] Die Känguru-Offenbarung von Marc-Uwe Kling"

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Ich habe das ebook als Rezensionsexemplar für eine Lovelybooks-Leserunde bekommen. Es war das erste Buch, das ich von der Autorin Regina Mengel gelesen habe. Obwohl die Handlung zeitlich nach "Hochzeit mit Huhn" spielt, braucht man dieses nicht gelesen zu haben, um alles zu verstehen. Allerdings gibt es ein paar Figuren, die (wahrscheinlich) schon im ersten Teil vorkommen.

Besonders witzig finde ich die Kapitelüberschriften. Die haben mich hin und wieder zum schmunzeln gebracht. Man weiß zunächst nicht, was die Überschriften bedeuten, aber aus dem Kontext des jeweiligen Kapitels ergibt sich dann auch die lustige Bedeutung.

...weiterlesen "[Rezension] Ein Pastor zum Verlieben von Regina Mengel"

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Als erstes ist mir bei dem Buch natürlich das Cover aufgefallen. Es erinnert mich irgendwie an die Cover von David Safiers Büchern. Ich habe mir eine lustige Geschichte versprochen, wie die Hauptperson Sandra denn nun die Urne mit den Überresten ihres Vaters wiederbekommt. Zunächst sollten meine Erwartungen auch nicht enttäuscht werden. Allerdings ab der Hälfte des Buches ändert sich hingegen die Handlung etwas und ein Geheimnis des Vaters rückt zunehmend in den Vordergrund. Und dann mischen sich auch immer wieder die Verstorbenen ein, um die Lebenden in ihrem Handeln und Entscheidungen zu beeinflussen.

Alles in allem eine unterhaltsame Lektüre, witzig und locker geschrieben. Ab der zweiten Hälfte finde ich den Schreibstil sogar noch besser, da die Kapitel länger werden und die Diagloge mehr im Vordergrund stehen. In der ersten Hälfte hatte ich hin und wieder das Gefühl, dass ich ein paar wichtige Infos einfach überlesen habe und hinsichtlich der nachfolgenden Handlung ein paar Verständnisprobleme hatte (diese ließen sich aber durch den Kontext klären).

...weiterlesen "[Rezension] Der Tag, an dem ich Papa im Auto vergaß von Antonia H. Jacob"

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Theresia Graw hat einen flüssigen und humorvollen Schreibstil. Die Dialoge sind witzig und ich hatte das Gefühl, mitten im Geschehen dabei zu sein. Valentina, die Protagonistin, ist eine herzliche, spontane Person, die im Verlauf der Geschichte in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt. Ihr planloses Handeln bringt sie, als Pflegekraft getarnt, in das Haus ihres vermeintlichen Vaters, Werner Enzinger und sie bekommt die Gelegenheit ihn näher kennenzulernen. Unterhaltsam wird beschrieben, wie Tochter und Vater sich langsam näher kommen bis beide zusammen eine spontane Reise nach Venedig unternehmen.

Durch die Unvorhersehbarkeit der Handlung, hat mich das Buch gefesselt, wie schon lange keins mehr, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Beigetragen dazu hat die Tatsache, dass der Handlungsverlauf genug Platz für Spekulationen um die Vaterschaft zuließ. Dadurch war es für mich sehr kurzweilig, wollte ich doch unbedingt wissen, ob Enzinger nun wirklich der Vater von Valentina ist. Auch die Romantik kommt im Buch nicht zu kurz: Mit dem Einzug bei den Enzingers lernt Valentina gleich zwei potentielle Männer kennen.

...weiterlesen "[Rezension] Glück ist nichts für schwache Nerven von Theresia Graw"

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Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Ende der Triologie, hatten mir doch die ersten beiden Teile sehr gut gefallen. Allerdings habe ich eine kurze Zusammenfassung am Anfang dieses Buches vermisst, denn ich konnte mich an nicht mehr sehr viele Details aus dem 2. Band erinnern. Deswegen hat es auch einige Zeit gedauert, bis ich wieder richtig in die Handlung eintauchen konnte (da sie zeitlich sofort an das Ende des 2. Bandes anknüpft).

Der Sprachstil hat mir wieder sehr gut gefallen: kurz und prägnant, ohne viele Beschreibungen und eher handlungsorientiert. Dieser Stil ist sicherlich einer der Gründe, warum ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Sicherlich fehlt der ganzen Reihe die Tiefgründigkeit, aber schließlich sind Jugendliche die Hauptzielgruppe. Während des Lesens habe ich mir dann doch mal noch die ein oder andere Hintergrundinfo zu Illeá und dessen Geschichte gewünscht (oder wurde das schon ausfühlich in den anderen Bänden beschrieben und ich kann mich nur nicht mehr daran erinnern?)

...weiterlesen "[Rezension] Selection – Der Erwählte (Selection #3) von Kiera Cass"

Es handelt sich um einen einfühlsamen Roman, der das Thema Liebe auf einzigartige Art thematisiert. Denn so wie die Liebe im realen Leben ist, so wird sie auch im Buch dargestellt: Facettenreich. Aus vier verschiedenen Erzählperspektiven erfährt der Leser, was den vier ehemaligen Schulfreunden in ihrem Leben alles widerfahren ist und schnell wird klar, dass jeder von ihnen auf die eine oder andere Weise gescheitert ist.

Es ist eine gute Lektüre mit einem phantastischen Schreibstil. Sehr gut gelungen finde ich den Epilog, der auf sehr kurze Weise das weitere Leben der Protagonisten erzählt. Dadurch haben alle am Ende einem Abschluss mit der Liebe erhalten. Man man muss sich nicht zwangsläufig die Frage stellen, was eigentlich aus ihnen geworden ist, nachdem die im Roman erzählte Geschichte geendet hat.

...weiterlesen "[Rezension] Vier Arten, die Liebe zu vergessen von Thommie Bayer"